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Hochschulcontrolling: Einfhrung Von Berichtssystemen: Prozesse, Strukturen, Vorgehen

By Liz Libbrecht
Traditionell wurden staatliche Hochschulen inputorientiert gesteuert, d. h., dass die ministeriellen Ansprche in Bezug auf die Aufgaben und Mittel einer Hochschule detailliert reglementiert wurden. Aufgrund knapper ffentlicher Finanzmittel werden seit Mitte der 1990er-Jahre ergebnis- und wirkungsorientierte Steuerungsinstrumente eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Sie reglementieren weitgehend den Entscheidungsspielraum staatlicher Hochschulen - sei es im organisatorischen Bereich, der Haushalts- und Wirtschaftsfhrung oder in Bezug auf die Qualittsorientierung. Jene von staatlicher Seite her gesetzten Spielregeln bestimmen also de
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Traditionell wurden staatliche Hochschulen inputorientiert gesteuert, d. h., dass die ministeriellen Ansprche in Bezug auf die Aufgaben und Mittel einer Hochschule detailliert reglementiert wurden. Aufgrund knapper ffentlicher Finanzmittel werden seit Mitte der 1990er-Jahre ergebnis- und wirkungsorientierte Steuerungsinstrumente eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Sie reglementieren weitgehend den Entscheidungsspielraum staatlicher Hochschulen - sei es im organisatorischen Bereich, der Haushalts- und Wirtschaftsfhrung oder in Bezug auf die Qualittsorientierung. Jene von staatlicher Seite her gesetzten Spielregeln bestimmen also den Grad der Handlungsautonomie des Hochschulmanagements. Angesichts dieser neuen Rahmenbedingungen der Hochschulsteuerung sehen sich staatliche Hochschulen veranlasst strker strategisch zu Denken und zu Handeln. Das Hochschulmanagement steht nunmehr vor der Herausforderung neben den vernderten ministeriellen Ansprchen auch oftmals diskrepante Ansprche weiterer Gruppierungen langfristig zu erfllen. Wenngleich jede Hochschule eigenstndige Priorisierungen vorzunehmen hat, seien insbesondere Ansprche Studierender, von Professoren und Professorinnen, von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie von ffentlichen und privaten Drittmittelgebern genannt. Dr. Marc Tschner (Hochschule Hannover)

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