Knstliche Intelligenz - Zurechnung, Vertrag, Verantwortung: Ergebnisse der 38. Tagung der Gesellschaft fr Rechtsvergleichung in Tbingen - Fachgruppe Zivilrecht (Rechtsvergleichung und Rechtsvereinheitlichung)
By Martin GebauerKnstliche Intelligenz fhrt zu Geschehensablufen, die sich weitgehend verselbstndigen. Wer daraus eigene Rechtspositionen ableiten kann und wer fr negative Folgen einzustehen hat, liegt dabei nicht immer klar auf der Hand. Vom Verkehrsunfall durch fehlerhaftes maschinelles Lernen ber "Absprachen" und "Vereinbarungen" unter Einbindung von Softwareagenten bis hin zum digitalen Vertragsschluss stellen sich zivilrechtliche Fragen der Zurechnung, die sowohl fr das vertragliche als auch das auervertragliche Haftungsregime von zentraler Bedeutung sind. Dabei sind auch immer wieder die Grenzen des Rechtmigen neu auszuloten, so beispielsweise bei autom
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Knstliche Intelligenz fhrt zu Geschehensablufen, die sich weitgehend verselbstndigen. Wer daraus eigene Rechtspositionen ableiten kann und wer fr negative Folgen einzustehen hat, liegt dabei nicht immer klar auf der Hand. Vom Verkehrsunfall durch fehlerhaftes maschinelles Lernen ber "Absprachen" und "Vereinbarungen" unter Einbindung von Softwareagenten bis hin zum digitalen Vertragsschluss stellen sich zivilrechtliche Fragen der Zurechnung, die sowohl fr das vertragliche als auch das auervertragliche Haftungsregime von zentraler Bedeutung sind. Dabei sind auch immer wieder die Grenzen des Rechtmigen neu auszuloten, so beispielsweise bei automatisierter Preisindividualisierung. Vor diesem Hintergrund ist es Ziel, die Grundanstze, mit denen nationale und supranationale Privatrechtsordnungen auf die zunehmende Nutzung knstlicher Intelligenz reagieren, rechtsvergleichend zu untersuchen.