Das informatorische Gesprch im rztlichen Behandlungsverhltnis: Eine Untersuchung zur Reichweite des 630c Abs. 2 S. 1 BGB mit besonderem Blick auf den Indikationsbegriff (Studien zum Medizin- und Gesundheitsrecht)
By Martin GebauerIm Zentrum der rztlichen Informationspflichten steht die Sicherstellung des Behandlungserfolgs. Doch darf sich der Arzt hierbei auf das klinische Krankheitsbild des Patienten zurckziehen oder kann es geboten sein, auch dessen persnliche und berufliche Hintergrnde zu erfragen? Robin Stubenrauch untersucht, inwieweit psychosoziale Faktoren zur Ausdehnung der medizinischen Indikation fhren und auf das informatorische Arzt-Patienten-Gesprch nach 630c Abs. 2 S. 1 BGB abfrben knnen. Der Autor entwickelt Rahmenparameter, welche die haftungsrechtlichen Konsequenzen einer fehlerhaft kommunizierten Behandlungsplanung und die Stellung einer nicht patie
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Im Zentrum der rztlichen Informationspflichten steht die Sicherstellung des Behandlungserfolgs. Doch darf sich der Arzt hierbei auf das klinische Krankheitsbild des Patienten zurckziehen oder kann es geboten sein, auch dessen persnliche und berufliche Hintergrnde zu erfragen? Robin Stubenrauch untersucht, inwieweit psychosoziale Faktoren zur Ausdehnung der medizinischen Indikation fhren und auf das informatorische Arzt-Patienten-Gesprch nach 630c Abs. 2 S. 1 BGB abfrben knnen. Der Autor entwickelt Rahmenparameter, welche die haftungsrechtlichen Konsequenzen einer fehlerhaft kommunizierten Behandlungsplanung und die Stellung einer nicht patientengerechten Indikation in den Blick nehmen. In diesem Kontext werden der Kommunikationsprozess sowie der Verantwortungsbereich zwischen Arzt und Patient auch aus einem interdisziplinren Blickwinkel analysiert.