Description
Als K. Dieterieh vor 30 Jahren an die Bearbeitung der “Analyse der Harze” heranging, herrsehte auf diesem Gebiete noeh ein ziemliehes Dureheinander; die erhaltenen analytisehen Werte sehwankten zwisehen sehr weiten Grenzen, und man konnte mit ihnen reeht wenig anfangen. Das kam daher, daB jeder Analytiker naeh eigenen Methoden arbeitete, es herrsehte keine GleiehmBigkeit in ihrer Handhabung. Es war daher ein groBes Verdienst von K. Dieterieh, daB er erstmalig versuehte, hier etwas Ordnung zu sehaHen, und entsehieden dafr eintrat, die naturelle Droge bei der Analyse zu verwenden. Er sprach ferner aus, daB es unumgnglich ntig sei, die analytischen Zahlen von authentisch reinen, der Stammpflanze unmittelbar ent- nommenen Proben zu erhalten. Wie schwer dies ist, wissen alle Fach- genossen, die sich mit der Analyse der Harze bereits beschftigt haben. Auch heute noch muB man Dieterichs Forderung bei jeder Gelegen- heit wiederholen, denn von vielen Harzprodukten fehlen uns noch immer authentische Untersuehungsmaterialien. Die “Analyse der Harze” hat in den verflossenen Dezennien sehr viel Gutes gestiftet und ist berall da zu finden, wo ber Harzprodukte analytisch gearbeitet wird. Sie hat dazu beigetragen, die analytische Prfung der Harze in neue – wissensehaftliche – Bahnen zu lenken. Da nun in der Zwischenzeit die Harzchemie weiter ausgebaut und die Harzanalyse durch manehe wertvolle Arbeit bereichert worden ist, war es angebracht, eine Neubearbeitung des Buches vorzunehmen und dieses auf den neuesten Stand der Forschung zu bringen.




