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In nur wenigen Jahren hat sich die rekonstruktive Chirurgie am Handskelett grundlegend gewandelt. Die Vorteile einer stabi- len Osteosynthese werden weltweit in zunehmendem Mae auch in der Handchirurgie gentzt, vor allem in der Versorgung der an der Hand typischen multistrukturellen Verletzung und bei revitalisierenden Eingriffen. In bezug auf die Biomechanik des radiokarpalen Gelenkkom- plexes verluft die Entwicklung dagegen zgernd. Dies triff- etwa im Vergleich mit der unteren Extremitt – ganz besonders auch fr den alloplastischen Gelenkersatz zu. Dabei ist unver- kennbar, da die Problemflle mit posttraumatischen Handge- lenkbeschwerden stndig zunehmen und vor allem junge Patien- ten betreffen, und immer deutlicher wird der Zwang zu therapeu- tischen Lsungen. Das “Handgelenk” in seiner Komplexitt ist lange schon Gegenstand wissenschaftlichen Interesses; eine neue klinische Dimension erhielt dieses Gelenk aber wahrscheinlich erst durch Gilford, Bolton und Lambrinudi im Jahre 1943, als sie das Lngskettenkonzept mit einzelnen Gliedern darstellten und im seitlichen Rntgenbild die Achsen der einzelnen Glieder erkannten. Einen Stabilittsverlust konnten sie so aufgrund der abweichenden Achsen im seitlichen Rntgenbild definieren. Seit- her haben sich innovative Anatomen und Kliniker mit wachsen- dem Erfolg um das Verstndnis von Bewegung und Stabilitt am Handgelenk bemht. Auf diesen grundlegenden Arbeiten baut die anspruchsvolle Monographie von G. Sennwald auf. Dem Autor gelingt es in hchstem Mae, Anatomie, Funktion und Pathologie dieses Ge- lenkkomplexes als Einheit darzustellen. G. Sennwald analysiert kritisch das internationale Schrifttum, analysiert aber mit ebenso groer Akribie das eigene handchirurgische Krankengut mehre- rer Jahre.

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