Description
220′ 288. Schwefelwasserstoffsaure: Salzsaure entwickelt aus den in ihr 16slichen Sulfiten H S, Gas von dem eigenartigen Geruche nach 2 faulen Eiem. Silbernitrat fallt schwarzes Silbersulfid, Blei- ace tat s c h war z e s Bleisulfid; beide Niederschlage sind in Ammoniak oder verdiinnter Salpetersaure unl6slich. 367. Sulfocyanwasserstoffsaure: Ferrichlorid erzeugt eine blutrote Farbung von Ferrisulfocyanat. 350. llbermangansaure: Die Permanganate sind in Wasser mit violetter Farbe 16slich; durch alle Reduktionsmittel (H S0, FeSO” 2 3 H S, Oxalsaure u. a. m.) werden die violetten L6sungen en tfarbt. 2 Wasserstofisuperoxyd entfarbt saure Losungen unter Sauerstoff- entwickelung. 375. Unterchlorige Saure: .Verdiinnte Salzsaure oder Schwef- sa ure entwickeln aus Hypochloriten Chlorgas. Silber ni tra t fallt weiBes Silberchlodd. 59. Organische Chemie. Einfiihrung. All die zahlreichen Verbindungen, die wir bisher besprochen haben, ‘ sind nach verhaltnismaBig einfachen Gesetzen auf gebaut, auch wenn wir gesehen haben, daB verschiedene Elemente in ver- schiedener Wertigkeit auf treten konnen und verschiedene Verbin- dungsstufen bilden. Trotzdem war es uns verhaltnismaBig leicht, auch diese Abweichungen zu verstehen und bildlich klar zu machen. Erheblich anders und viel schwieriger liegt nun die Sache bei den Verbindungen des Kohlenstofis, von dem wir ja bereits einige ein- fachere kennen gelemt haben. Der Kohlenstoff bildet namlich die Grundlage einer ungeheuer groBen Zahl von Verbindungen, die er mit nur wenigen anderen Elementen ein geht, namlich Wasserstoff.




