Description
Bine prophylaktische Frtihbeatmung soll in einem Schockzustand die Progredienz von Ver iinderungen in der Lunge abbremsen oder verhindern. Differenzierte Atem- und Beatmungs therapien sollen vor allem sekundare Lungenveranderungen vermindern oder verhindern. Solche Veranderungen sind vor allem Atelektasen und Dberbllihung von Alveolen. Bei jedem Schockzustand wird eine differenzierte Atemtherapie notwendig werden. In Abhangigkeit von gleichzeitig vorhandenen Triggerfaktoren wird man eine prophylaktische Frtihbeatmung einsetzen. Diese dient der Prophylaxe eines ARDS, wir sprechen von Frtih beatmung, weil sie zu einem Zeitpunkt eingesetzt wird, bei dem noch keine respiratorische Insuffizienz vorhanden ist. 1st eine respiratorische Insuffizienz vorhanden, so konnen wir dann nur noch von einer prophylaktischen Beatmung sprechen. In der Vielzahl der Methoden fUr eine differenzierte Atemtherapie steht die CPAP-Atmung im Vordergrund. Eine differenzierte Beatmung wird nach einem sogenannten “step to step approach” durchgefiihrt. Literatur 1. Baum M, Benzer H, Mutz N, Pauser G, Tonczar L (1980) Inversed Ratio Ventilation (IRV). Anaesthesist 29:592 2. Benzer H, Baum M, Coraim F, Haider W, Pauser G, Mutz N (1982) Therapie der post traumatischen respiratorischen I nsuffizienz. In: Der polytraumatisierte Patient. INA, Thieme, Stuttgart, S 79 3. Benzer H, Baum M, Duma St, Mutz N, Scherzer W (1982) Konventionelle Beatmungs therapie versus neue therapeutische Konzepte. In: Das Thoraxtrauma. Bibliomed, Melsungen 4. Benzer H, Coraim F, Mutz N, Geyer A, Pauser G (1979) Probleme der “repiratorischen” Beatmung bei der Schocklunge. In: Akutes progressives Lungenversagen. INA, Thieme, Stuttgart, S 263 5. I. Hyp??olmisch-traumatischer Schock.- Pathologie des hypovolmisch-traumatischen Schocks.- Todesursachen im hypovolmisch-traumatischen Schock.- Pathophysiologie des hypovolmisch-traumatischen Schocks Manuskript nicht eingelangt.- Diskussion.- Vitale Organfehler.- Cellulre Vernderungen im Schock.- Niere im Schock.- Diskussion.- Lunge im Schock.- Diskussion.- Biochemisch feststellbare Vernderungen in der Lunge im posttraumatischrespiratorischen Versagen.- Diskussion.- Traumatischer Schock als Auswirkung einer frhzeitigen Stimulation des sympatho-adrenergen Systems und seine Auswirkung auf die Lungenendstrombahn.- Diskussion.- Koinzidenz und Verlauf der Schocklunge im Krankengut der Chirurgischen Universitts-Klinik und der Abteilung fr Unfallchirurgie des Fakulttskrankenhauses Kosice.- Leber und Gallenblase im hypovolmisch-traumatischen Schock.- Diskussion.- Lebervernderungen beim Schock – Histologie.- Diskussion.- Stoffwechsel im Schock.- Herz im Schock.- Diskussion.- II. Diagnostische Manahmen im hypovolmisch-traumatischen Schock.- Hmodynamik.- Hmodynamik im traumatischen hypovolmischen Schock.- Diskussion.- Pulmonale Druck-Flu-Beziehung bei respiratorischer Insuffizienz nach hypovolmisch-traumatischem Schock.- Diskussion.- Die Aussagekraft des zentralvensen Druckes (ZVD) und des “Schockindex” in Beziehung zu den Blutvolumenvernderungen.- Diskussion.- Lungenfunktion.- Lungenfunktionsdiagnostik im Schock.- Diskussion.- Kolloid-osmotischer Druck: Klinische Bedeutung.- Diskussion.- Niere.- Diagnose des akuten Nierenversagens im hypovolmisch-traumatischen Schock.- Diskussion.- Abdominelle Paracentese.- Abdominelle Paracentese im hypovolmischen Schock.- Diskussion.- Die abdominelle Paracentese – Ergebnisse 1965-1980.- Diskussion.- Angiographie.- Angiographie der Beckenregion bei Beckenfrakturen und Schock.- Diskussion.- Sonographie.- Diagnostische Wertigkeit der Sonographie im Schock.- Diskussion.- Differentialdiagnose der akuten Compressio cerebri.- Differentialdiagnose zum Schdel-Hirn-Trauma – Besonderheiten des kindlichen Schdel-Hirn-Traumas.- Diskussion.- Charakteristica des Polytraumas.- Der Traumaindex.- Die Klassifizierung der Verletzungsschwere.- Diskussion.- Behandlung und Prognose des hypovolmisch-traumatischen Schocks beim Polytrauma.- Diskussion.- III. Behandlung des hypovolmisch-traumatischen Schocks.- Notfallmanahmen inkl. Transport.- Notfallmanahmen bei hypovolmisch-traumatischen Schock.- Erstmanahmen bei polytraumatisierten Verletzten im traumatischhmorrhagischen Schock.- Die prklinische Versorgung des Polytraumas.- Zum Einflu der prklinischen Beatmung auf die Prognose des Polytraumatisierten.- Diskussion.- Ansthesie.- Ansthesie im hypovolmisch-traumatischen Schock.- Ansthesie bei schweren Gefverletzungen und Gliedmaenreplantationen.- Der Patient im hypovolmisch-traumatischen Schock – Intensivbehandlung im Schockraum.- Volumstherapie.- Kolloide versus Kristalloide bei der Schockbehandlung.- 3 Jahre klinische Erfahrungen beim Volumenersatz mit kristalloiden Lsungen.- Volumen und Blutersatz im traumatisch-hmorrhagischen Schock.- Diskussion.- Medikamentse Behandlung des Schocks.- Zum Problem der frhzeitigen Einsetzung des Methylprednisolons beim hypovolmischen Schock.- Diskussion.- Computergesttzte Therapie (closed loop) mit vasoaktiven Substanzen beim polytraumatisierten Patienten.- Diskussion.- Unfallchirurgische Versorgung.- Die stabile Osteosynthese am Ober- und Unterschenkel als Prophylaxe des Fettemb oliesyndroms beim Polytraumatisierten.- Zeitpunkt der Osteosynthese des schockierten Patienten.- Der Stellenwert der Frhosteosynthese bei Polytraumatisierten.- Die operative Primrversorgung nach Polytrauma.- Diskussion.- Prophylaktische Frhbeatmung.- Differenzierte Atem- und Beatmungstherapie.- Die Indikation zur Beatmung nach Polytrauma.- Ein Hochfrequenz-Jet System zur polytraumatischen Pulmonalprotektion.- Beatmungsdauer nach Polytrauma.- Postoperative bzw. posttraumatische Intensivbehandlung.- Substratspiegel whrend kompletter parenteraler Ernhrung in der frhen posttraumatischen Phase bei Schdel-Hirn-Trauma.- Diskussion.- Stressinduzierte gastrointestinale Blutungen beim schweren Schdelhinrtrauma.- Diskussion.- Aminosuremuster nach schwerem traumatischem Schock.- Diskussion.- Intensivmedizinische Probleme nach Replantation im Bereich der unteren Extremitten.- Diskussion.- Die Lungenfunktion nach Langzeitbeatmung bei polytraumatisierten Patienten.- Diskussion.- Das Polytrauma-Syndrom und der Behandlungsplan.- Diskussion.- Praktische Erfahrungen in der Schockprophylaxe und Therapie – bersicht ber die Jahre 1977-1981.- Diskussion.- IV. Der septische Schock.- Die infektisen Risiken whrend der Intensivbehandlung.- Epidemiologie der Sepsis in der Intensivmedizin.- Diskussion.- Diagnostische Manahmen.- Pulmonale Druck-Flu-Beziehung im septischen Schock.- Diskussion.- Nierenfunktion als diagnostischer und prognostischer Parameter.- Diskussion.- Mikrobiologische Diagnostik beim septischen Schock.- Diskussion.- Die Messung des extravasculren Lungenwassers bei Patienten im septischen Schock und akuter respiratorischer Insuffizienz.- Diskussion.- Die grampositive Sepsis unter dem Bilde des “red shock”.- Diskussion.- Endotoxin und Blutgerinnung bei Patienten mit hmorrhagisch-traumatischem und bakterio-toxischem Schock.- Diskussion.- Serologische Parameter der Leberfunktionsstrung nach traumatisch-hypo- volmischem Schock und bei beginnender Sepsis.- Diskussion.- Hemmfaktor der endothelialen Proliferation in Seren von Sepsispatienten.- Diskussion.- Immunittsausgangslage und -verlauf bei traumatischen und septischen Schockformen.- Diskussion.- Behandlung.- Neue Wege in der medikamentsen Behandlung des septischen Schocks.- Neue Aspekte zur Pharmako- und Volumentherapie des septischen Schocks.- Diskussion.- Antibioticatherapie und septischer Schock.- Diskussion.- Sympathicolyse bei peritonitisch/septisch und posttraumatisch bedingtem funktionellem Ileus.- Diskussion.- Die Wirkungen von Dopamin und Hydrocortison in komplexer Behandlung des septischen Schocks.- Akute Extremittenischmie bei septischem Schock und Behandlung mit Dopamin.- Diskussion.- Ansthesie beim septischen Patienten.- V. Experimentelle Untersuchungen.- Der Beitrag von Trauma und Postaggressionsstoffwechsel zur Fettembolie.- Die Frhphase des Respiratory Distress Syndroms gezeigt am Modell des Weichteilhmatoms – Beziehung zwischen Lungenmikromorphologie und Blutgasanalysen.- Diskussion.- Tierexperimentelle Untersuchungen zur medikamentsen Verhtung der Schocklunge.- Diskussion.- Quantitative Erfassung der Leukostase.- Granulocyten und Lunge im Schock: PMN-Aggregation und Degranulierung als mgliche Mechanismen der Endothelschdigung.- Diskussion.- Zur Relevanz der Ermittlung intraalveolrer Flssigkeit mittels Messung des extravasculren Lungenwassers.- Diskussion.- Hmatomindizierte Beeinflussung des Flssigkeitsgleichgewichtes in der Lunge.- Diskussion.- Experimentelle Untersuchungen zur Hmodynamik im hypovolmischtraumatischen Schock.- Diskussion.- Der Blutzuckeranstieg als Diagnosticum im Schock.- Diskussion.- Die Behandlung des hmorrhagischen Schocks mit Fluosol DA 20% unter Halothanansthesie – vorlufige Ergebnisse.- Diskussion.- Hypertone Kochsalzlsung im experimentellen traumatischen Schock.- Diskussion.- Wirkung von massiven Insulindosen auf die Hmodynamik beim experimentellen Schock.- Diskussion.- Plasmaspiegel von Opioid-Peptiden und Naloxonwirkung im traumatischhmo rrhagischen Schock beim Hund.- Diskussion.- Adaptationsmechanismen an akute Hypovolmie und deren Beeinflussung durch Ansthetica.- Einflu der intravensen Kombinationsnarkose auf die Kontrollfunktion der Baroreceptoren.- Diskussion.- Der Wert der Sympathicolyse unter kliniknahen Bedingungen.- Diskussion.- Pulmonale Vernderungen im Endotoxinschock – tierexperimentelle Untersuchungen an einem Endotoxin-Infusions-Modell.- Diskussion.- Der Effekt von E. coli Endotoxin auf die pulmonale Mikrozirkulation nach Verbrennungstrauma.- Diskussion.- Permeabilittsuntersuchungen an einem hypovolmisch-traumatischen Schockmodell bei Spontanatmung unter Verwendung einer Ringerbeziehungsweise Albuminlsung zur Volumssubstitution.- Vernderungen des Lipidstoffwechsel beim Kreislaufschock und der Einflu von Gabexat-mesat. Untersuchungen am Modell des experimentellen Endotoxinschocks.- Diskussion.




