Description
Die Arbeit unterzieht die Regelungen des Transplantationsgesetzes (TPG) hinsichtlich der Verknpfung einer Organspendeerklrung mit einer Bedingung einer verfassungsrechtlichen Prfung. Nach einem berblick ber den aktuellen gesetzlichen Rahmen fr Leichen- und Lebendspende wird zunchst die Verfassungsmigkeit der Restriktion des Empfngerkreises bei der Lebendspende untersucht, um sodann die generelle Beschrnkbarkeit der Organspendeerklrung zu errtern. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf einer verfassungsrechtlichen Prfung der Vereinbarkeit einer Leichenspende zugunsten eines ausgewhlten Empfngers mit dem TPG. Die verfassungsrechtliche Prfung zeigt, dass dem (postmortalen) Selbstbestimmungsrecht des potentiellen Spenders sowie dem Gleichheitsgrundsatz nicht hinreichend Beachtung zukommen. Insofern pldiert die Autorin fr die Einfhrung einer Rechtssicherheit schaffenden Ausnahmeregelung in 9 Abs. 2 TPG, welche die empfngergerichtete Leichenspende unter gewissen Voraussetzungen zulsst, und sttzt dieses Ergebnis durch ethische Aspekte. Martina Resch studierte Rechtswissenschaften und Medizin-Ethik-Recht an der Universitt Halle-Wittenberg. Sie war geprfte Rechtskandidatin im Deutschen Bundestag, bevor sie ihr Rechtsreferendariat in Mnster mit Stationen in Dsseldorf und Bangkok absolvierte. Derzeit ist sie als Juristin bei der rztekammer Niedersachsen ttig.




