Description
Frakturen mit Knochensubstanzverlust erfordern eine Knochentransplantation. Die gnstigen osteoinduktiven Eigenschaften der autologen Spongiosa, die jedoch nur in begrenztem Umfang zur Verfgung steht, sind bekannt. Bei Mehrfragmentfrakturen mit isolierten Kortikalisfragmenten stellt sich die Frage nach deren Wertigkeit als Autotransplantat. In einer tierexperimentellen Versuchsanordnung wurde die Knochenneubildung im stabilen und instabilen diaphysren Defekt eines Rhrenknochens in Abhngigkeit vom eingebrachten Transplantat untersucht. Es wurde die autologe Spongiosa mit autologen Kortikalismikrospnen in unterschiedlicher Verdichtung und in abgestufter Instabilitt des Transplantatlagers verglichen. Mit radiologischen und histologischen Methoden konnte gezeigt werden, da im stabilisierten diaphysren Defekt autologe, wenig verdichtete Kortikalismikrospne hnlich gute osteogenetische Eigenschaften wie die gering verdichtete autologe Spongiosa aufweisen. Zunehmende Verdichtung des Transplantats und wachsende Instabilitt des Transplantatlagers fhrten zur Verschlechterung der Knochenneubildung. Im instabilen Lager war die locker eingebrachte autologe Spongiosa allen anderen untersuchten Transplantaten bezglich der knchernen Defektauffllung und -berbrckung berlegen. 1 Einleitung.- 1.1 Problemstellung.- 1.1.1 Theoretische Modellanordung.- 1.2 Arbeitsziel.- 2 Material und Methoden.- 2.1 bersicht.- 2.2 Versuchstiere.- 2.3 Instrumente.- 2.3.1 Zerkleinerungsgerte.- 2.3.2 Waage.- 2.3.3 Kompressionsgert.- 2.3.4 Sge.- 2.3.5 Platten.- 2.3.6 Gleithlsen.- 2.3.7 OP-Instrumente.- 2.4 Narkose.- 2.5 Operatives Vorgehen.- 2.6 Einteilung der Versuchsgruppen.- 2.7 Versuchsablauf (Abb. 25) und Auswertungsmethodik.- 2.7.1 Standardrntgen.- 2.7.2 Polychrome Fluoreszenzmarkierung.- 2.7.3 Tuschegeffllung.- 2.7.4 Makroradiographie.- 2.7.5 Axialcomputertomographie.- 2.7.6 Mikroradiographie.- 2.7.7 Histologie (Giemsa-Frbung, Tuschegefdarstellung, Fluoreszenzmikroskopie).- 2.8 Datenerfassung.- 3 Ergebnisse.- 3.1 Heilungsverlauf.- 3.2 Rntgendichte und kncherne Defektberbrckung in der Verlaufskontrolle (Standardrntgen).- 3.3 Rntgendichte und kncherne Defektberbrckung nach 8 Wochen (Makroradiographie).- 3.4 Radiologische Dichte nach 8 Wochen (Axial-Computertomographie).- 3.5 Transplantatresorption und Knochenneubildung periostal und interfragmentr nach 8 Wochen (Mikroradiographie).- 3.6 Interfragmentre Knochenneubildung nach 8 Wochen (Giemsa-Frbung).- 3.7 Revaskularisation (Tuschefllung).- 3.8 Knochenumbau, Knochenneubildung und kncherne Defektberbrckung in der retrospektiven Verlaufskontrolle (Fluoreszenzmikroskopie).- 4 Diskussion.- 4.1 Wertende Zusammenfassung der Versuchsergebnisse.- 4.2 Kommentar zu Voraussetzungen und Zielvorstellung.- 4.3 Einschtzungen zur Methodik.- 4.3.1 Bemerkungen zur Gruppeneinteilung und zu den Transplantatarten.- 4.3.2 Wertigkeit der Auswertungsmethoden.- 4.4 Interpretation der Versuchsergebnisse.- 5 Zusammenfassung.- Anhang A. Definition und Nomenklatur in Anlehnung an die klinische Literatur.- A.1 Knochen.- A.1.1 Knochenmatrix.- A.1.2 Knochenzellen.- A.1.3 Gefe.- A.2 Knochenheilung.- A.3 Osteoinduktion.- A.4 Knochendefekt.- A.5 Knochentransplantation.- Anhang B. Dokumentation.- Anhang C. Graphiken und Tabellen.- C.1 Graphiken.- C.2 Tabellen.- Literatur.




