Description
1m Laufe der letiten zehn Jahre hat die Funktionspriifung der inneren Organe grof~e Fortschritte erzielt. Altere Methoden sind verbessert, neue Methoden sind eingefiihrt worden, welche eine exaktere Diagnose und Kontrolle vieler Krankheiten ermoglichen. Die meisten Methoden der Funktionspriifung sind angewandte Physiologie; es ist daher selbstverstandlich, daB die groBen Fort schritte der Physiologie der Nierpn, der Nebennieren usw. d~n Ausbau neuer Methoden der Funktionspriifung ermoglicht haben. Aher aueh die urspriillglieh empiriseh gewonnenen Funktionspro ben, die unter andern auch in der Leberdiagnostik eine bedeu tende Rolle spielen, werden allmahlich auf pathologische Grund lagen zuriickgefiihrt und wirken befruchtend auf die Physiologic, zuriiek. Einige Untersuchungen der letitcn Jahre haben uns auBer ordentlich wertvolle Einblicke in das krankhafte Geschehen er moglicht; so hat es z. B. die von For ssm a n und C 0 urn and entwickelte Technik der Herzkatheterisierung ermoglicht, die Druekverhaltnisse und die GroBe der Blutdurchstromung in den verschiedenen Abschnitten des Kreislaufapparates unter norma len und krankhaften Bedingungen zu hestimmen. So wichtig die mit dieser Methode erzielten Erkenntnisse der Kreislaufpathologie auch sind, eignet sich das Verfahren dennoch nicht zur allgemei nen Anwendung am Krankenbett. I. Prfung der Leberfunktion.- 1. Allgemeine Grundstze.- 2. Leber und Kohlehydratstoffwechsel.- 3. Leber und Eiweistoffwechsel.- 4. Leber und Cholesterinstoffwechsel.- 5. Leber und Hippursure.- 6. Leber und Blutgerinnung.- 7. Leber und Phosphatase.- 8. Leber und A-Vitamin.- 9. Farbstoffproben zur Leberfunktion.- 10. Prfung des Pigmentstoffwechsels.- 11. Die Leber und das Serumeiwei. Kolloidreaktionen.- Paraproteinmie bei Leberkrankheiten.- 12. Klinische Bewertung der Funktionsproben.- Literatur.- II. Prfung der Nierenfunktion.- 1. Physiologische Grundlagen.- A. Die Funktion der Glomeruli.- B. Die Tubulusfunktion.- 2. Bestimmung des Glomerulusfiltrates.- 3. Bestimmung der Nierendurchblutung und der Tubularmasse.- 4. Bestimmung der tubulren Rckresorption.- 5. Nierenfunktionsprfungen mit Belastungsversuchen.- 6. Praktische Ergebnisse.- Literatur.- III. Verdauungs- und Stoffwechselfunktionen.- 1. Prfung der Magenfunktion.- 2. Die Verdauungsfunktion der Bauchspeicheldrse.- A. Untersuchung des Pankreassekretes nach Sekretininjektion.- B. Untersuchung der Fermentresorption.- 3. Prfung des Surebasengleichgewichtes und des Wasserhaushalts.- A. Physiologische Vorbemerkungen.- B. Das hypochlormische Syndrom und die Azidose.- C. Untersuchungen beim Diabetes.- D. Prfung des Wasserhaushalts.- Literatur.- IV. Prfung der endokrinen Funktionen.- 1. Prfung der Schilddrsenfunktion.- 2. Prfung der Nebenschilddrsenfunktion.- 3. Prfung der Nebennierenfunktionen.- A. Funktion des Nebennierenmarkes.- B. Funktion der Nebennierenrinde.- a) Wirkungen auf den Elektrolythaushalt.- b) Wirkungen auf den Kohlehydrathaushalt.- c) Ausscheidung von Sterinderivaten der Nebennierenrinde.- 4. Prfung der genitalen Funktionen.- 5. Prfungen der Hypophysenfunktion.- Literatur.- V. Untersuchungen der Serumeiweikrper und einige serologische Methoden.- 1. Chemisch-physikalische Methoden.- 2. Einige neue serologische Untersuchungen.- a) Nachweis des Rh-Faktors.- b) Paul-Bunnel-Reaktion bei der infektisen Mononukleose.- c) Die Klteagglutination bei der Viruspneumonie.- Literatur.- VI. Funktionsprfling des Kreislaufes.- Pathophysiologie der Herzinsuffizienz.- A. Schlagvolumen und Minutenvolumen.- B. Periphere Resistenz.- C. Venendruck.- D. Umlaufszeit des Blutes.- E. Vitalkapazitt, Anoxmie, zirkulierende Blutmenge.- F. Periphere Durchblutung, Kapillarfragilitt.- G. Physikalische und pharmakologische Prfungsverfahren.- H. Klinische Anwendung der Funktionsprfungen.- Literatur.- VII. Prfung der Atmung.- 1. Physio-Pathologie der Lungenatmung.- 2. Prfung der Lungenventilation.- 3. Prfung der Blutgase.- Literatur.




