Description
Der Autor beschreibt die theoretischen Grundlagen und die Phnomenologie eines hierarchischen Funktions- und Organisationsprinzips, das sich in verschiedenen Vorstellungen von Gehirn und Geist widerspiegelt. Demnach wird neurale und mentale Funktion als Resultat hierarchischer berlagerungen verstanden, die Kennzeichen ontogenetischer und phylogenetischer Entwicklung sind. Indem derartige Erklrungsmodelle evolutionre Aspekte mit einbeziehen, stehen sie im Gegensatz zu modularen Konzepten der kognitiven Neurowissenschaft. Univ.-Prof. Dr. Gerald Wiest, Studium der Medizin, Facharzt fr Neurologie und Psychiatrie und Psychoanalytiker, im Beirat der Sigmund Freud Gesellschaft Wen ttig. Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung, Mitglied der International Psychoanalytic Association, Research Fellow der International Psychoanalytic Association. Vorwort Die biologischen und philosophischen Grundlagen einer Theorie 1.1 Die Anfnge der Evolutionstheorie 1.2 Die Evolutionstheorie Charles Darwins 1.3.Evolution und Dissolution 2. Hierarchische Prinzipien im Nervensystem 2.1 Evolution und Dissolution des Nervensystems 2.2. Hierarchische Phnomene in der Neurologie 3. Hierarchische Konzepte in der Neuroethologie 3.1. Ein evolutionrer Ansatz der Gehirnfunktion 3.2. Das Reptiliengehirn (R-Komplex) 3.3. Das Palo-Sugetiergehirn (Limbisches System) 3.4. Das Neo-Sugetiergehirn (Neocortex) 3.5. Evolutionre Neuroethologie und Psychopathologie 4. Hierarchische Konzepte in der Psychoanalyse 4.1. Psychoanalytische Modelle des psychischen Apparates 4.2. Primr- und Sekundrvorgang 4.3. Das Konzept der Regression 4.4. Phylogenese und Ontogenese in der Psychoanalyse 5. Die Mikrogenese – Eine hierarchische Theorie mentaler Funktion 5.1 Die Theorie der Mikrogenese 5.2 Mikrogenese und mentale Funktion 5.3 Strungen des mikrogenetischen Prozesses




