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Die Herzklinik hat im letzten Jahrzehnt starke Impulse aus den glnzenden Fortschritten der herzchirurgischen Technik bekommen. Letztere sind wiederum undenkbar ohne die neuen analytischen Mglichkeiten, welche die Herzsonde erffnet hat. FORSSMANN hat zuerst hier in Deutschland die Herzsondierung an sich selbst gewagt. In Deutschland war es aber dann bald still geworden um diese, dem Auenstehenden allzu strapazis erscheinende Methode. Heute ist die Herzsondierung vor den verschiedenen neuen segens reichen operativen Eingriffen, z. B. bei kongenitalen Vitien, die wir vor allem BLALOCK und HELEN TAUSSIG verdanken, nicht mehr zu entbehren. Man kann unmglich in dieses komplizierte Zusammen spiel der Herzhlften, der Klappen, der groen Gefe und der nervalen bzw. humoralen Steuerorgane operierend und damit oft auerordentlich hart eingreifen, ohne sich mit Hilfe der Herzsonde ber die funktionellen Gegebenheiten vorher genau zu unterrichten. Nunmehr ist das Indikationsgebiet der Chirurgie des Herzens und der groen Gefe ganz erheblich ausgeweitet worden. Ich denke an die Operation der Mitralstenose, an die Herzklappenplastik, an die Umleitung der Stauung bei alten Linksinsufflzienzen, an die operative Verbesserung der Herzmuskeldurchblutung und vieles andere mehr. Mit der Verfeinerung der Herzsondierung vor allen diesen Eingriffen hielt die Verbesserung der intrakardialen Druck registriertechnik Schritt. Kap. 1: Allgemeine Ansichten ber das Herzversagen.- Kap. 2: Das Verhalten des versagenden Herzens; seine Reaktion auf Aderla und Quecksilberdiuretika.- Starlings Herzgesetz.- berlastungsdekompensation.- Der Aderla.- Quecksilberdiuretika.- Kap. 3: Theophyllin – thylendiamin.- Kap. 4: Digitalis und Strophanthin.- Die Signifikanz und Verwertbarkeit der Bestimmungen des Minutenvolumens und des intrakardialen Druckes.- Intrakardiale Druckmessungen.- Die stimulierende Wirkung der Digitalis auf den versagenden Herzmuskel.- Herabsetzung des Venendruckes ohne nderung des Minutenvolumens sowie weitere Reaktionen des rechtsventrikulren Druckes.- Frequenzabnahme und Vernderung des Minutenvolumens.- Blutdruckerhhende Wirkung.- Die Erzeugung ektopischer Schlge.- Wirkungsgeschwindigkeit, Kumulation.- Kap. 5: Spezielle therapeutische Probleme.- Die Herzschwche der Hypertonie.- Ischmische Herzerkrankungen.- Klappenerkrankungen.- Akute Nephritis.- Cor pulmonale.- Erkrankungen des Perikards.- Angeborene Herzerkrankungen.- Anfallsweises akutes Linksversagen.- Literatur.

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