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Psychosoziale Onkologie (Jahrbuch der medizinischen Psychologie)

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Psychosoziale Onkologie (Jahrbuch der medizinischen Psychologie), H.-G. Willert, 9783540515197

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Seit einiger Zeit hat die Psychoonkologie an AttraktiviUit gewonnen. Ihre Dienste werden vielfach angefordert, zunehmend auch als Beratung der Lebensprobleme von Menschen, deren medizinische Behandlung abgeschlossen oder ausgeschopft ist. Die Medizin hat verstanden, wie notig es ist, den Kranken nicht nur “am”, sondem auch “im” Leben zu halten. So fUhlen sich nach langerem Katakombendasein die Psychoonkologen mehr beachtet und haben Aufwind. Politiker, Arzte und Selbsthil fegruppen haben sich nach langerem Zogem entschlossen, die Psychoonkologen zur Kenntnis zu nehmen. Wenngleich vordergrundig auf diese Weise viel erreicht ist, flillt bei einer Bestandsaufnahme dennoch auf, daB von Zufriedenheit nicht die Rede sein kann. Denn nach wie vor sind Arzte fassungslos, wenn ein Patient die Chemotherapie abbricht; nach wie vor werden Psychoonkologen – erstaunlicherweise vorerst immer noch nur Psychologen – als Storenfriede erlebt, und sie selbst suchen nach groBerer medizinischer Kompetenz. Da eine einfache Heilung des Krebses nicht in Aussicht ist, stellen die verlangerten Oberlebenszeiten aIle Beteiligten vor ganz neue Probleme, z. B. objektive Informa tion tiber Krankheit mit einer dadurch dauerhaft veranderten seelischen oder sozialen Realitat zu verbinden. A. Psychosoziale Onkologie.- I. Grundsatzprobleme.- Die gegenwrtige Lage der Psychoonkologie.- Grundlegende Aspekte zum Konzept der Lebensqualitt.- Der Stand der Forschung zur sogenannten prmorbiden Krebspersnlichkeit.- II. Methoden zur Erfassung von Lebensqualitt und Krankheitsverarbeitung.- Forschungsinstrumente zur Erfassung der Lebensqualitt bei Krebs – ein berblick.- Erfahrungen mit einem freien Gesprch mit Krebspatientinnen und -patienten: Das Freiburger Inventar zur Bewltigung einer chronischen Krankheit (FIBECK).- Erfahrungen mit dem Kieler Interview zur subjektiven Situation (KISS).- Erfahrungen mit dem Freiburger Fragebogen zur Krankheitsverarbeitung (FKV).- Erfahrungen mit den Berner Bewltigungsformen (BEFO).- III. Aktuelle Forschungsergebnisse zu Lebensqualitt und Krankheitsverarbeitung.- Wohlbefinden durch Krankheitsbewltigung? Untersuchungen zur “Effektivitt”von Bewltigungsverhalten bei Krebspatienten.- Sinnfindung bei brustkrebserkrankten Frauen.- Paarbeziehung und Krankheitsverarbeitung bei Hodenkarzinompatienten jenseits der Fnf jahresheilung.- Psychische Belastung unter Knochenmarktransplantation: Hat soziale Untersttzung Pufferwirkung?.- Bewltigungsprozesse bei Krebserkrankungen am Beispiel des Ovarialkarzinoms.- Zur Lebensqualitt von Krebspatienten im Verlauf der chirurgischen Akutbehandlung.- Kommunikationsstrung nach Laryngektomie.- IV. Behandlungskonzepte und die Situation der Helfer.- Aktuelle Trends bei der Schmerzbekmpfung in der Onkologie.- Psychologische Hilfen zur Verarbeitung von Chemotherapie und Strahlenbehandlung.- Das psychosoziale Betreuungsangebot in der pdiatrischen Onkologie.- Die Last der Helfer in der Onkologie.- Heilpraktiker und Krebs – Subjektive Krankheitskonzepte und Therapeutik nichtapprobierter Heilkundiger.- V. Zukunftsperspektiven.- Psychoonkologische Forschung – Was hat sie fr den Umgang mit Krebskranken gebracht?.- Desiderate an die knftige psychoonkologische Forschung.- B. Forschungsstrategien in der medizinischen Psychologie.- Hermeneutik in der Psychologie.- Hermeneutik und Psychologie.- C. Rezensionen.- Aids, Sexualitt und Gesellschaft – Der HIV-Komplex im Spiegel deutschsprachiger Fach- und Sachbuchproduktion.- D. Historische Seiten.- Die Schicksalsgefhle.

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