Description
Das Ansthesierisiko ist zahlenmig gering, wegen seiner zumeist schwerwiegenden Folgen aber von groer Bedeutung. Deshalb ist in jedem Einzelfall abzuwgen, ob die Belastung durch Ansthesie und Operation in einem angemessenen Verhltnis zur individuellen Belastbarkeit des Patienten steht. Der Ansthesist mu versuchen, die Risiken soweit wie mglich in Ma und Zahl zu fassen und durch eine optimierende Therapie zu verbessern. Eine Bestandsaufnahme dieser Problematik, die zugleich die Richtung fr weitere wissenschaftliche Bemhungen weisen soll, war ein Hauptthema des 3. Erlanger Ansthesiesymposiums. Ein zweiter Themenschwerpunkt des Buches ist die Prmedikation, die sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt hat. Das heute zur Verfgung stehende Spektrum an Ansthesietechniken erlaubt eine Vorbereitung, die auf die individuellen Belange der Patienten, ihre Vorerkrankungen, ihre ngste und Befrchtungen sehr genau abgestimmt ist. Die Beitrge vermitteln dem klinisch ttigen Ansthesisten eine umfassende bersicht ber die quantitative Bedeutung von Vorerkrankungen fr die Komplikationshufigkeit, ber die Effektivtitt der aus der Diagnostik abgeleiteten Therapie und ber die Auswahl der geeigneten Medikamente und die verschiedenen Applikationenswege fr die Prmedikation. 1. Risiko, Aufklrung,Vorbereitung.- Leitlinien zur Erfassung des Ansthesierisikos.- Grundstzliches zur Aufklrung des Patienten.- Was ist bei der Einwilligung des Patienten in die Ansthesie zu beachten?.- Vorbereitende Manahmen zur Ansthesie.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 1.- 2. Respiratorisches System.- Wirkung von Ansthetika auf Lunge und Atmung.- Vorbereitung des Patienten zu Ansthesie und Operation: Art und Umfang der Diagnostik zur Erfassung des pulmonalen Risikos.- Properative Behandlung bronchopulmonaler Erkrankungen.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 2.- 3. Gastrointestinaltrakt, Ernhrung.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei intrahepatischen Erkrankungen der Leber.- Posthepatische Cholestase: properative Risikoerfassung und Biliodrainage, perioperativer Nutzen.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts und des Pankreas.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Ernhrungsstrungen.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 3.- 4. Neuropsychiatrische Erkrankungen.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei muskulren und neuromuskulren Strungen.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Erkrankungen des Zentralnervensystems.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Psychosen, Depressionen und Suchterkrankungen.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 4.- 5. Kardiovaskulres System.- Einflu von Ansthetika auf Herz und Kreislauf.- Art und Umfang der Diagnostik zur Erfassung des kardiovaskulren Operations- und Narkoserisikos.- Properative Therapie bei Herzinsuffizienz und Rhythmusstrungen.- Properative Therapie der koronaren Herzkrankheit und der Hypertonie.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 5.- 6. Schock, Blut, Niere.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei hmorrhagischem und/oder traumatischem Schock.- Vorbereitung des Patienten zu Ansthesie und Operation: hmatologische Strungen.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Strungen der Nierenfunktion.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 6.- 7. Endokrines System.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Diabetes mellitus.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Hyperthyreose und Hyperkalzmiesyndrom.- Risikoerfassung und optimierende Therapie bei Erkrankungen der Hypophyse und Nebennieren.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 7.- 8. Prmedikation (1).- Psychische Fhrung des Patienten vor Ansthesie und Operation.- Verbale und pharmakologische Prmedikation – Mglichkeiten zur Beeinflussung properativer ngste? Eine klinische Studie.- Benzodiazepine in der Prmedikation. Eine vergleichende klinische Untersuchung.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 8.- 9. Prmedikation (2).- Sind Analgetika in der Prmedikation obsolet?.- Anticholinergika – grundstzliche oder gezielte Anwendung?.- Vor- und Nachteile verschiedener Applikationswege zur Prmedikation.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 9.- 10. Prmedikation (3).- Antiallergika – Nur bei bekannter Allergie?.- Besonderheiten der properativen Vorbereitung in der Geburtshilfe.- Besonderheiten der Vorbereitung und der Prmedikation bei Kindern.- Besonderheiten der Vorbereitung und der Prmedikation bei alten Menschen.- Zusammenfassung der Diskussion zu Teil 10.- Poster.- Properative Risikobeurteilung bei chronischer Pankreatitis.- Beurteilung des pr- und postoperativen Risikos bei entzndlichen, chronisch konsumierenden Dnn- und Dickdarmerkrankungen.- Sind routinemige properative EEG-Kontrollen sinnvoll?.- Psychometrie der perioperativen Phase – die properative Angstsituation in Abhngigkeit vom Invasivittsgrad chirurgischer Interventionen.- Properative Erfassung des Risikos septischer Komplikationen durch Hauttests mit Recallantigenen.- Schweregradklassifikationssysteme und Einschtzung kritisch kranker, polytraumatisierter Patienten.- Properative Beurteilung Schwerstkranker mit Hilfe rechnergesttzter Programme.- Pulmonary Function in Coronary Heart Disease and Valve Disease.- Perioperative Plasma Concentrations of Free Fatty Acids with Special Reference to Premedication.- Properative orthograde Darmsplung vor kolorektalen Resektionen: ein Risiko fr Kreislauf und Wasserhaushalt.- Trendelenburg-Lagerung – ein kalkulierbares Risiko bei grenzwertiger Hypertonie.- Mglichkeiten zur Erkennung und Vermeidung von Diskonnektionen.- Pulsoxymetrische berwachung in der Kinderansthesie.- Bentigen Kleinkinder immer eine Prmedikation?.- Vorbereitung von Kindern zu Ansthesie und Operation (Videoband).




