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Biochemische Persnlichkeitsforschung: Glaubensstze Tricks Fallen

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Biochemische Persnlichkeitsforschung: Glaubensstze Tricks Fallen, David T. Kelly, 9783540518587

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Ist Wissenschaft irrational? Karlheinz Schneider-Janessen hat diese Frage fr die biologisch orientierte Psychiatrie mit einem klaren Ja beantwortet. In den anderen Wissenschaften ist es zwar ebenso. Doch verschrft sich dieses Problem in der Medizin. Denn aus unreifen wissenschaftlichen Vorstellungen sind im letzten Jahrhundert oft allzu rasch falsche therapeutische Konsequenzen gezogen worden. Und dies geschieht – so ist zu befrchten – auch heute noch. Ein sehr kritisches, manchmal auch bses, aber doch notwendiges Buch. Ein Schmunzelbuch fr jeden Wissenschafts-Skeptiker. Ein Lesebuch fr Wissenschaftler allemal. I Zur Geschichte der Frage nach dem Zusammenhang von Hirnstoffwechsel und Persnlichkeit.- 1: Die Geschichte der Fragestellung bis zum zweiten Weltkrieg.- A Die Abwendung vom “histopathologischen Paradigma” und die Konsequenzen fr die Forschung.- B “Alte” Hypothesen zur Entstehung der Psychosen.- 1. Die “humorale Hypothese”.- 2. Die “Infektion-Hypothese”.- 3. Die “Kreislauf-Hypothese”.- C Paradigmatische Verfahren und Episoden des Wissenschaftsbetriebes.- 1. ber die Hartnckigkeit paradigmatischer Methoden anhand frher Urinuntersuchungen bei Psychose-Kranken.- 2. Irrwege des Wissenschaftsbetriebes am Beispiel der “Schwarzharnreaktion”.- 3. Strukturen paradigmatischer Forschung am Beispiel des Abderhalden’schen Dialysierverfahrens.- D ber die Zhlebigkeit der alten Paradigmen im modernen Forschungsbetrieb unter besonderer Bercksichtigung der “humoralen Hypothese”.- 1. “Wissenschaftlicher Fortschritt” am Beispiel toxischer Metaboliten in Psychotiker-Sera.- 2. Chaos in der Serumforschung der Psychosen – auch heute noch. Exkurs in die Moderne.- 3. Begriffsunschrfen in alten und neuen Denkmodellen zur tiologie der Psychosen.- E Die “Epiphnomenforschung” in der biologischen Psychiatrie.- 1. Knochenstoffwechsel und Psychosen.- 2. Blutgruppen und Psychosen.- 3. Erythrozyten-Hmolyse-Untersuchungen bei Psychosen.- 4. Periphere Katecholamine und Psychosen.- 5. Einige Aspekte der Lipoidforschung bei den Psychosen.- F Die Entstehung der modernen Sichtweise von der Pathogenese der Psychosen.- 1. Die Liquorforschung.- 2. Die Entdeckung der Blut-Hirn-Schranke.- 3. Die Arbeit Maruyamas.- 4. Eine ernchternde Zwischenbilanz.- 2: Die Geschichte der Fragestellung seit dem zweiten Weltkrieg.- A Das “psychochirurgische Paradigma”.- B Der Beginn der biochemischen Persnlichkeitsforschung am lebenden Gehirn.- 1. Die Reserpin-Depressionen.- 2. Die neuen Erkenntnisse und Methoden von den fnfziger bis siebziger Jahren (Zeittafel).- 3. Vom “heuristischen Wert” der “Katecholamin-Hypothese”.- 4. Ein Beispiel aus der biologischen Psychiatrie zur sogenannten Theorienbeladenheit von Beobachtungen.- C Eine moderne Modellvorstellung der Psychosenentstehung auf der Grundlage der “Katecholamin-Hypothese”.- II “Tricks” und Fallen in der biochemischen Persnlichkeitsforschung.- Trick 1: Endlich weg von oligovariaten Untersuchungen! Die Zukunft der biochemischen Persnlichkeitsforschung liegt in der Mehrdimensionalitt.- Trick 2: Partialkorrelationen zur Kontrolle von Strvariablen.- Trick 3: Extremgruppenvergleiche: Was leisten sie? Und was leisten sie nicht?.- Trick 4: Von der Labortechnik abgeschaut: “Psychologische Leerwerte”.- Trick 5: Die “Kontrastmethode” zur Sttzung von Signifikanzen.- Trick 6: Wie man die Frage dreht, so wendet sich die Antwort.- Trick 7: Eine Variante eines Extremgruppen-Vergleiches, wie sie nur in der biochemischen Persnlichkeitsforschung mglich ist.- Trick 8: Mittelwertvergleiche zwischen Gruppen unter Auerachtlassung der Merkmalsvarianzen.- Trick 9: Keine biochemische Persnlichkeitsforschung ohne Modell! Sonst verliert diese Forschung ihren Sinn.- 1. Das “relativistische” und das “multivariate” Modell der Persnlichkeitsaberration.- 2. Eine “Bilanzierungsannahme” fr den Katecholamin-Stoffwechsel im Gehirn.- 3. Die “Umsatz-” und die “Synthese-Theorie” als notwendige Hilfen fr die Interpretierbarkeit von Enzymuntersuchungen.- Trick 10: Quotienten-Berechnungen – obskur, aber fr hypothesengeleitete Forscher ein wertvolles Ma.- Trick 11: Die “qualitative Datenschau” als Ergnzung zu Signifikanzberechnungen.- 1. Zur “abnormen Knochenbrchigkeit bei Irren”.- 2. Vom Rechenexempel zur Kasuistik.- Falle 1: Die Unnormalitt von Mewertverteilungen (Frisch gewagt ist halb verloren).- 1. Die Verteilung der Mewerte der Thrombozyten-MAO-Aktivitt in einer Normalpopulation.- 2. Die Verteilung der Mewerte der Serum-DBHAktivitt in einer Normalpopulation.- 3. Die Verteilung der Mewerte der ErythrozytenCOMT-Aktivitt in einer Normalpopulation.- Falle 2: Patienten-Stichprobe und Kontrollgruppe (Wie gesund sind Kranke, wie krank sind Gesunde?).- Sechs Argumente fr die Untersuchung gesunder anstatt kranker Probanden in der biochemischen Psychoseforschung.- Falle 3: Die Fiktion “Mewert” und das Schillern biochemischer Rohdaten.- Falle 4: Rechnerische Fuangeln und Scheinergebnisse (Der Tritt aus dem statistischen Dunkel).- Falle 5: Die Signifikanz. Manchmal ist sie nur eine Maske – vor nichts!.- Falle 6: Intervenierende Variablen – oder: Die verfluchte Komplexitt der Dinge.- Falle 7: Die Interpretation – oder: Was ist eigentlich ein Ergebnis in der biochemischen Persnlichkeitsforschung?.- Falle 8: Begriffsunschrfen – oder: Vom Unwesen terminologischer Schleiertnze.- Falle 9: Zur Arbeitsweise in der Wissenschaft (Es menschelt halt berall).- Falle 10: Tautologische Subgruppen und die Selbstimmunisierung von Hypothesen.- Anmerkungen.- A – Die Anlage der Hamburg-Studie.- a) Versuchspersonen und Testdurchfhrung.- b) Die psychologischen Messungen.- B – Die Testmethoden.- a) Das Freiburger Persnlichkeits-Inventar (FPI).- b) Der Freiburger Aggressions-Fragebogen (FAF).- c) Die “16 Personality Factor Scale” (16PF).- d) Der “Minnesota Multiphasic Personality Inventory” (MMPI).- e) Der Extraversion-Neurotizismus-NigniewitzkyRigiditts-Fragebogen (ENNR).- f) Der Persnlichkeits-Interessen-Test (PIT).- g) Die “Sensation-Seeking-Scale” (SSS).- Literatur.

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